Entstehung

Als Dr. Julia Kaethner 1993 für ein freiwilliges soziales Jahr nach Brasilien ging, lernte sie in einer Favela in Fortaleza Ritinha kennen, bei der sie auch einige Zeit wohnte. Nach Julias Rückkehr nach Deutschland beschloss sie 1995 gemeinsam mit Ritinha mit Hilfe von Spendengeldern sieben Kindern aus der Favela den Schulbesuch zu ermöglichen. Durch eine Großzahl an kontinuierlichen Spenden aus Julias Bekanntenkreis konnte das Projekt mit der Zeit auf 15 Kinder erweitert werden.

Das Projekt kam zunächst nur für das wichtigste auf: das Schulgeld, die Schulkleidung und die Schulmaterialien. Seit 1998 bekommen die Kinder in der Schule ein Mal am Tag eine Mahlzeit. 2001 konnte eine Hausaufgabenbetreuung durch einen Lehrer eingeführt werden. Außerdem kommt das Projekt für die medizinische Grundversorgung der Kinder auf und organisiert, wenn es die finanziellen Mittel zulassen, Ausflüge und Feste für die Kinder und ihre Familien.